BUND Kreisgruppe Duisburg

Demo 14.01. Lützerath - wir kommen!

28. Dezember 2022

Die 1,5 Grad-Grenze verläuft vor Lützerath - Die Kohle unter Lützerath muss im Boden bleiben

Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, Klimagruppen und lokalen Initiativen ruft für den 14. Januar 2023 um 12 Uhr zu einer Großdemonstration in das von der Abbaggerung bedrohte Dorf Lützerath auf.

Der BUND Duisburg organisiert auch dieses Mal wieder einen Bus zur Demonstration:
Abfahrt:  14.01. 10:00 Uhr (Ankunft sollte daher 10 - 15 Minuten eher sein)
Ort: Busbahnhof am Duisburger HBf - Mercatorstraße
Zurück: 16:30 ab Lützerath (Ankunft Duisburg 17:30 / 18:00 Uhr) Busbahnhof Duisburg

Kosten:
Um möglichst allen Menschen eine Anreise zu ermöglichen, soll die Fahrt solidarisch finanziert werden. D.h. jede*r gibt so viel wie er/sie kann. Zur Einschätzung: Selbstkostenpreis: 12,50 € bei voller Busauslastung pro Person

Eine verbindliche Anmeldung ist notwendig und kann sofort erfolgen:

E-Mail: info@bund-duisburg.de 
Signal: +491788140600 (Kerstin Ciesla)
Insta: @kerstin_ciesla:2020

Bitte teilt mir bei Eurer Anmeldung einen Namen / Gruppennamen und eine Telefonnummer mit.

Im Januar will der Energiekonzern RWE mit Hilfe der NRW-Landesregierung Lützerath vollständig räumen, um an die Kohle darunter zu gelangen. Im Dorf ist ein vielfältiger Widerstand gewachsen: Es gibt ein Protestcamp und zahlreiche Baumhäuser. Mit einer Räumung des Dorfes wird ab dem 10. Januar 2023 gerechnet. Über 11.000 Menschen haben bereits öffentlich erklärt, dass sie sich der Räumung entgegenstellen werden. Bundesweite Anreisen sind für diesen Zeitraum geplant. Zur Demonstration rufen auf: Alle Dörfer Bleiben, BUND, Campact, Fridays For Future, Greenpeace, Klima-Allianz Deutschland, Lützerath Lebt! und NAJU NRW. 

Das Demonstrationsbündnis stellt drei Forderungen an Landes- und Bundesregierung:

  • Die Räumung von Lützerath stoppen.
  • Die Kohle unter Lützerath muss im Boden bleiben!
  • Einen bundesweiten Kohleausstieg, der kompatibel ist mit der 1,5°-Grenze – sowohl im Rheinland als auch in Ostdeutschland.

Laßt uns viele werden!

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