Vom Standort 13 aus nach Westen erstreckt sich eine reich gegliederte Heckenlandschaft. Insgesamt weist die Rheinaue ein Netz von 21,5 km Hecken auf, die sich sehr unterschiedlich zusammensetzen. Darunter sind Niederhecken, Hochhecken und Baumhecken. Der Anteil von Bäumen bzw. Kopfbäumen ist sehr unterschiedlich. 
Die Hecken mit ihren dazwischen liegenden Weideflächen sind Lebensraum zahlreicher Brutvogelarten wie Steinkauz, Gartenrotschwanz und weiteren Singvogelarten. Im Frühjahr blühen hier Frühlingsboten wie Hohler Lerchensporn und März-Veilchen. Im Unterwuchs der Hecken finden unzählige Kleintiere Unterschlupf. Im Herbst bieten die Sträucher den durchziehenden Singvögeln, z.B. den Rotdrosseln aus Skandinavien, eine hervorragende Futterquelle.

Weißdornhecke, typisch für die Rheinaue