Auf dem Rückweg zur Kaiserstraße sieht man beiderseits des Weges zahlreiche Kopfbäume, die dem Niederrhein sein Gepräge geben. Der überwiegende Teil der Kopfbäume sind Weiden, es gibt aber auch Kopfeschen und einzelne Kopfeichen. Ein großer Teil des Bestandes ist überaltert und abgängig. Vor allem in den morschen höhlenreichen Bäumen brüten seltene Vogelarten wie Hohltaube und Steinkauz. Die 650 Kopfbäume in der Rheinaue werden vom BUND Duisburg gepflegt. Früher wurde das Holz von den Landwirten zu Zaunpfählen, Holzschuhen, Werkzeugstielen und zum Korbflechten verwendet. Heute werden mit dem Reisig Haufen als Brut- und Versteckmöglichkeiten für Tiere angelegt bzw. das Eschenholz als Brennmaterial verwendet.

Kopf-Esche