Am Rande der Rheinaue Walsum hat es früher am Stapp und in Alt-Walsum Ziegeleien gegeben. Die Abbauflächen waren in der Rheinaue, wo der Auenlehm abgegraben wurde. Insbesondere nach den zweiten Weltkrieg hat es sowohl oberflächlichen Trockenabbau gegeben, als auch Tongruben, die bis ins Grundwasser reichten. Dies waren die ersten Gewässer, die in der Rheinaue entstanden sind. Der Kiesabbau im Deichvorland hat erst danach begonnen.

Noch heute kann man den oberflächennahen Abbau des Lehms daran erkennen, dass die Hecken höher stehen als die Wiesen, denn die Hecken waren gleichzeitig Grundstücksgrenzen, über die nicht abgebaut werden durfte.

Die ehemaligen Tongruben sind heute äußerst wertvolle Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Das Betreten dieser Flächen ist streng verboten.