BUND Kreisgruppe Duisburg

Umweltamt / Umweltdezernat / Untere Naturschutzbehörde

>>Ist Ihre Partei bereit wieder einen eigenständigen Umweltbereich in der Stadtverwaltung anzusiedeln und personell entsprechend auszustatten?

Partei CDU SPD LINKE GRÜNE
Ja     x x
Nein        
keine eindeutige Positionierung x x    

Begründungen der Positionierungen:

LINKE:

Wir haben uns immer dafür eingesetzt. Es ist insbesondere unerträglich, dass ein Planungsdezernent gleichzeitig die Umweltbelange vertreten soll. Eine Abwägung findet dann nur im Kopfe des Dezernenten statt. Die Ergebnisse sind bekannt. DIE LINKE hat gegen die damals umgesetzte Umstrukturierung der Dezernate gestimmt und wird sich klar für eine Stärkung des Umweltbereiches einsetzen.

GRÜNE:

Um Projekte im Bereich Klima-, Umwelt- und Naturschutz in unserer Stadt umsetzen zu können, ist eine Aufwertung der Umweltverwaltung in Duisburg unerlässlich. Die hier vorgenommene Zerschlagung des Umweltbereichs durch CDU und SPD muss unbedingt wieder umgekehrt werden. Die Errichtung eines Dezernats für Umwelt und Klima sowie die personelle wie finanzielle Aufwertung des Umweltamtes sind dafür die zentralen Voraussetzungen. Die besten Umwelt- und Klimaaktionspläne nützen nichts, wenn keine Ressourcen und kein Personal zur Verfügung stehen, um diese auch in die Tat umzusetzen.

SPD:

Stadtplanung und Umweltbereich sind inhaltlich eng miteinander verbunden und müssen gut zusammenarbeiten, um beispielsweise einen effektiven Klimaschutz und eine echte Verkehrswende für Duisburg zu schaffen. Eine Trennung der beiden Bereiche wird den Umweltbereich nicht stärken. Im Gegenteil können durch die Kooperation Synergien genutzt werden. Bei jeder Stadtplanung muss der Umweltbereich eingebunden werden, daher hat sich aktuell ein gemeinsames Dezernat für beide Bereiche bewährt. Insgesamt setzt sich die SPD-Fraktion für eine Verbesserung der personellen Situation bei der Stadtverwaltung ein.

CDU:

Die Verschlankung und Umstrukturierung in der Verwaltung, um Personalkosten einzusparen und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, war in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt aufgrund der Haushaltssanierung notwendig. Grundsätzlich halten wir die Zusammenlegung der Zuständigkeiten für Umwelt, Stadt- und Bauplanung auf Grund der inhaltlichen Schnittmenge für sinnvoll. So sind die Kompetenzen innerhalb eines Dezernats gebündelt und Kommunikations- und Entscheidungswege effizient gestaltet. Die Themen Umwelt- und Naturschutz kommen in Duisburg nach unserem Erleben jedenfalls nicht zu kurz. Über die eine oder andere Planstelle kann natürlich immer diskutiert werden.

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